PRAE-Assistent
Was der PRAE-Assistent macht
PRAE. Das ist Geld für die Fahrt zum Training.
Ein Sport-Verein darf dieses Geld steuerfrei zahlen.
Höchstens 120 Euro an einem Einsatztag.
Höchstens 720 Euro in einem Monat.
Der PRAE-Assistent sammelt die Einsatztage.
Er macht daraus das Formular „Aufzeichnung über Einsätze".
Er druckt die Erklärung über die Arbeit neben dem Beruf.
Er macht die Übersicht für das ganze Jahr.
Daraus wird die Meldung L19 an das Finanz-Amt.
Die App ist für kleine Vereine.
Zum Beispiel für die Kassierin oder den Obmann.
Diese Leute machen die Abrechnung selbst.
1 oder 2 Personen arbeiten damit.
Aber nicht zur gleichen Zeit.
Jeder Verein ist eine eigene Datei auf deinem Computer.
Wechselt der Kassier, dann wandert die Datei mit.
Die App macht keine Lohn-Verrechnung.
Sie gibt auch keine Rechts-Beratung.
Sie prüft nur die Regeln für die PRAE.
Hat eine Person einen Dienst-Vertrag mit dem Verein?
Gibt es einen Bezug zum Ausland?
Ist die Person in Pension?
Dann frag deine Steuer-Beratung.
Solche Fälle entscheidet die App nicht.

Schritt für Schritt durch das Jahr
- Lege zuerst den Verein an.
Du brauchst den Namen aus dem Vereins-Register.
Du brauchst die ZVR-Zahl.
Die Steuer-Nummer trägst du ein, wenn es eine gibt.
Die ZVR-Zahl hat 10 Ziffern.
Hat deine nur 9?
Dann setzt die App eine 0 davor.
So will es ELDA.
ELDA ist die Internet-Seite der Sozial-Versicherung für Meldungen.
Trage auch die Adresse ein.
Und den üblichen Betrag für einen Einsatztag. - Lege dann die Personen an.
Jede Person braucht Name, Geburts-Datum und SV-Nummer.
Die SV-Nummer steht auf der e-card.
Dazu kommen Adresse und IBAN.
Dazu kommen die Aufgaben und die Art der Meldung.
Drucke danach die Erklärung über die Arbeit neben dem Beruf.
Lass die Erklärung unterschreiben.
Trage das Datum bei der Person ein.
Ohne dieses Datum warnt die App bei jeder Abrechnung. - Rechne dann den Monat ab.
Wähle die Person und den Monat.
Prüfe über dem Kalender den Betrag für einen Tag.
Klicke im Kalender auf die Einsatztage.
Ein Einsatztag ist ein Tag mit Training oder Wettkampf.
Sind übliche Trainings-Tage gespeichert?
Dann füllt ein Klick den ganzen Monat.
Ein Knopf setzt alle Tage auf den Betrag im Feld.
Klicke noch einmal auf einen Tag.
Dann kannst du ihn ändern oder entfernen.
Mehr als 120 Euro am Tag nimmt die App nicht an.
Mehr als 720 Euro im Monat auch nicht. - Drucke das Formular „Aufzeichnung über Einsätze".
Die Person unterschreibt für das Geld.
Der Verein unterschreibt für die Richtigkeit.
Das sind 2 Unterschriften auf einem Blatt.
Nach dem Druck hat die Abrechnung den Status Gedruckt. - Zahle das Geld aus.
Trage das Ausbezahlt-Datum ein.
Wähle „Als ausbezahlt markieren".
Danach ist die Abrechnung gesperrt.
So passen Papier und Datei zusammen.
Willst du etwas ändern?
Dann entsperre die Abrechnung und drucke neu. - Im Jänner öffnest du „Jahr und Meldung".
Prüfe dort die Tabelle für das Jahr.
Schließe offene Monate ab.
Nur ausbezahlte Abrechnungen zählen in die Jahres-Summe.
Die Hinweise daneben zeigen, was noch fehlt. - Bis Ende Februar meldest du für jede Person die Jahres-Summe.
Das Formular heißt L19.
Die Meldung geht über ELDA, nicht über FinanzOnline.
Der Verein meldet sich einmal bei ELDA an.
Dafür braucht ein Funktionär die ID Austria.
Für jede Person kommt eine Datei in einen Ordner oder eine ZIP-Datei.
In ELDA wählst du „Daten senden“ und lädst sie hoch.
Trage danach die Protokoll-Nummer ein.
Dann gilt die Meldung als gesendet.
Ändert sich ein Betrag, macht die App eine Korrektur.
Sie hat die gleiche Referenz-Nummer.
Ein Storno brauchst du nur bei falscher ZVR-Zahl oder falschem Jahr.
Die Ablage-Kopie druckst du mit „Drucken“.




Die Regeln kurz erklärt
PRAE darf nur ein gemeinnütziger Verein zahlen.
Oder ein gemeinnütziger Verband.
In den Statuten muss der Sport als Zweck stehen.
Ein Karate-Verein passt dazu.
Die Gemeinnützigkeit ist eine Bedingung.
Fällt sie weg, dann ist die PRAE nicht mehr steuerfrei.
(Quelle: Leitfaden vom BMF, 2023)
Diese Personen dürfen PRAE bekommen:
Sportlerinnen und Sportler.
Schieds-Richter und Kampf-Richter.
Sport-Betreuer wie Trainer, Lehrwarte und Instruktoren.
Auch Übungs-Leiter, Masseure und Sport-Ärzte.
Auch Zeugwarte, Renn-Leiter und Zeit-Nehmer.
Diese Personen dürfen keine PRAE bekommen:
Funktionäre wie Obmann und Kassier.
Auch Platzwarte, Strecken-Posten und Fahr-Dienste.
Auch einfache Helfer.
Eine Mitgliedschaft ist nicht nötig.
Eine Ausbildung ist auch nicht nötig.
Jemand ist Obmann und Trainer?
Dann gibt es PRAE nur für die Arbeit als Trainer.
(Quelle: PRAE-FAQ von Sport Austria)
Die Arbeit im Sport darf nicht dein Haupt-Beruf sein.
Sie darf auch nicht deine Haupt-Quelle für Geld sein.
Haupt-Beruf ist die Arbeit mit der meisten Zeit.
Ein Studium mit gutem Fortgang zählt als Beruf.
Der Haushalt in der Familie zählt auch als Beruf.
Pension zählt nicht als Beruf.
Arbeitslosen-Geld und Notstands-Hilfe zählen auch nicht.
Ist der Sport der Haupt-Beruf?
Das kommt bei Pensionisten vor.
Dann wird noch geprüft:
Ist das andere Geld samt Pension höher als die PRAE?
(Quelle: PRAE-FAQ von Sport Austria)
Ein Einsatztag ist ein Tag mit Training oder Wettkampf.
Auch eine Fortbildung mit Sport zählt.
Wie lange das Training dauert, ist egal.
Es gibt keine Grenze für die Zahl der Tage.
Ein Tag im Büro zählt nicht.
Eine Sitzung zählt nicht.
Eine Fahrt ohne Training zählt nicht.
(Quelle: Leitfaden vom BMF, 2023)
Seit 2023 sind 120 Euro an einem Einsatztag frei.
Und 720 Euro in einem Monat.
Frei heißt: ohne Steuer und ohne Beitrag.
Vor 2023 waren es 60 Euro und 540 Euro.
Lohn-Neben-Kosten fallen nicht an.
Zahlst du mehr?
Dann ist der Teil darüber steuerpflichtig.
Bei einem Dienst-Vertrag kommen auch Beiträge dazu.
Der Verein braucht dann ein Lohn-Konto.
Er meldet die Person vor dem ersten Tag bei der ÖGK an.
(Quelle: Leitfaden vom BMF, 2023)
Ein gleicher Betrag in jedem Monat ohne Einsatztage ist ein festes Gehalt.
Dafür zahlst du Steuer und Beiträge.
Gleiche Beträge sind nur erlaubt, wenn die Einsatztage dazu passen.
Aus einem Gehalt darf man die PRAE nicht heraus rechnen.
Kilometer-Geld und Tag-Geld als Geld gehen nicht dazu.
Jedenfalls nicht vom selben Verein.
Sach-Leistungen sind erlaubt.
Zum Beispiel eine Bus-Fahrt, ein Bahn-Ticket oder ein Quartier.
Eine Sieg-Prämie ist Lohn.
Dafür zahlst du Steuer und Beiträge.
(Quelle: Leitfaden vom BMF, 2023)
Eine Person darf von mehreren Vereinen PRAE bekommen.
Jeder Verein darf bis zur Grenze steuerfrei zahlen.
Die Person rechnet das später beim Finanz-Amt zusammen.
Der Verein muss trotzdem fragen:
Bekommst du PRAE nur von uns?
Denn die Person bestätigt das auf dem Formular.
PRAE und Freiwilligen-Pauschale vom selben Verein gehen nicht zusammen.
Ab 2026 gilt das für jeden Monat einzeln.
Vorher galt es für das ganze Jahr.
Jeder Monat mit PRAE kürzt die Freiwilligen-Pauschale um ein Zwölftel.
(Quelle: PRAE-FAQ 2023; BDO zum Abgabenänderungsgesetz 2025)
Die PRAE gehört in den Monat mit den Einsatztagen.
Nicht in den Monat mit der Auszahlung.
Ein Beispiel: Training im Juni, Geld im Juli.
Die Abrechnung ist die von Juni.
Davon hängt die Grenze von 720 Euro ab.
Davon hängt auch das Jahr für die L19-Meldung ab.
(Quelle: Leitfaden vom BMF, 2023)
Die Hinweise der App
| Hinweis | Was die App gefunden hat | Was du tun sollst |
|---|---|---|
| G1 | Ein Einsatztag hat mehr als 120 Euro. | Trage höchstens 120 Euro ein. Willst du mehr zahlen? Dann rechne den Rest über ein Lohn-Konto ab. |
| G2 | Die Summe im Monat ist höher als 720 Euro. | Mache die Beträge kleiner. Oder trage jeden Einsatztag im richtigen Monat ein. |
| G3 | Ein Einsatztag hat keinen Betrag. Oder der Betrag ist 0. | Trage einen Betrag über 0 ein. Oder entferne den Tag. |
| G4 | Ein Einsatztag gehört nicht in diesen Monat. | Lege die Abrechnung für den richtigen Monat an. Die PRAE gehört in den Monat mit den Einsatztagen. |
| G5 | 2 Einsatztage haben das gleiche Datum. | Mache aus den beiden Einträgen einen Tag. Mit einem Betrag. |
| W1 | Für die Person fehlt eine unterschriebene Erklärung. Oder die Erklärung ist älter als 3 Jahre. Das ist ein Rat, keine Pflicht. Die Person bestätigt den Neben-Beruf jeden Monat auf dem Formular. Du darfst trotzdem auszahlen. | Drucke die Erklärung. Lass sie unterschreiben. Trage das Datum bei der Person ein. |
| W2 | Die Person sagt: Die Arbeit ist ihr Haupt-Beruf. | Kläre den Fall vor der Auszahlung. Ist es der Haupt-Beruf? Dann ist die PRAE nicht frei von Steuer und Beitrag. |
| W3 | Die Person bekommt im selben Monat auch von anderen Vereinen PRAE. | Du musst nichts tun. Dieser Verein darf bis zur Grenze steuerfrei zahlen. Den Rest klärt die Person beim Finanz-Amt. |
| W4 | Der Verein hat dieser Person im selben Monat eine andere Pauschale gezahlt. | Wähle eine von den beiden Zahlungen. PRAE und Freiwilligen-Pauschale gehen im selben Monat nicht zusammen. |
| W5 | Die Person hat die Meldung L16 oder keine Meldung. | Für diese Person gibt es kein L19. Die Beträge laufen über die Lohn-Verrechnung. Oder sie kommen in gar keine Meldung. |
| W6 | Alle Monate haben den gleichen Betrag. Alle Monate haben gleich viele Einsatztage. | Prüfe deine Aufzeichnungen. Gleiche Beträge sind nur erlaubt, wenn die Einsatztage dazu passen. |
| W7 | Die Person hat keine SV-Nummer. Und das Geburts-Datum oder die Adresse fehlt. | Trage das Geburts-Datum und die ganze Adresse ein. Ohne SV-Nummer braucht die Meldung beides. |
| W8 | Eine Abrechnung vom Vorjahr steht noch auf Entwurf oder Gedruckt. Dabei ist der 31. Jänner im Jahr danach schon vorbei. | Schließe die Abrechnung ab. Markiere sie als ausbezahlt. Melde erst danach die Jahres-Summe. |
| W9 | Für ein Jahr fehlt noch die L19-Meldung. | Melde die Jahres-Summen bis Ende Februar. Das geht über ELDA. Ab 1. Februar zeigt die App den Hinweis deutlich. |
Wo die Daten liegen
Jeder Verein ist eine eigene Datei auf deinem Computer.
Zum Beispiel „PRAE Karate Bregenz.json".
In der Vereins-Datei stehen die Daten vom Verein.
Dazu alle Personen mit SV-Nummer, Adresse und IBAN.
Dazu alle Abrechnungen von jedem Monat.
Später kommen die Jahres-Meldungen dazu.
Es gibt keine Cloud.
Es gibt kein Konto und keinen Server.
Es wird nichts verschickt.
Chrome und Edge schreiben jede Änderung selbst in die Datei.
Nach einem Neustart ist die Freigabe weg.
Klicke dann auf „Datei wieder freigeben".
Danach geht es weiter.
Deine Daten bleiben in der Zeit unberührt.
Safari und Firefox können nicht selbst in Dateien schreiben.
Dort öffnest du die Datei beim Start.
Du sicherst sie mit dem Knopf oben rechts.
Die Datei kommt dann in den Download-Ordner.
Verlass dich nicht auf den Browser-Speicher.
Safari löscht ihn nach 7 Tagen ohne Besuch.
Sicher ist nur, was in der Datei steht.
Hast du 2 Vereine auf einem Computer?
Dann hat jeder Verein seine eigene Datei.
Der Start-Bildschirm zeigt die letzten Vereine mit Datei-Namen.
Die Kopf-Zeile zeigt den Namen vom offenen Verein.
Prüfe den Datei-Namen, bevor du etwas einträgst.
Sonst landen die Zahlen im falschen Verein.
Eine Sicherung ist eine Kopie von deinen Daten.
Mit „Sicherung machen" schreibst du eine zweite Datei.
Im Namen stehen der Verein und das Datum.
Mit „Sicherung laden" liest du sie zurück.
Die App fragt vorher, was sie ersetzt.
Leg die Sicherung in einen sicheren Ordner.
Schicke sie nicht per Mail.
In der Sicherung stehen SV-Nummern, Geburts-Daten und IBANs im Klartext.
Unterschriften
Der übliche Weg ist Papier.
Du druckst das Formular.
Die Person unterschreibt für das Geld.
Der Verein unterschreibt für die Richtigkeit.
Der Verein hebt das Blatt 7 Jahre auf.
Gib der Person eine Kopie.
Du kannst auch am Bildschirm unterschreiben.
Mit dem Finger auf einem Tablet.
Oder mit der Maus.
Das ist eine einfache elektronische Unterschrift.
Sie ist keine qualifizierte Unterschrift wie mit der ID Austria.
Als Bestätigung für den Verein ist sie brauchbar.
Ein Förder-Geber erkennt sie vielleicht nicht an.
Das klärt der Verein mit dem Förder-Geber.
Die App entscheidet das nicht.
Nimm Papier bei einer Förder-Abrechnung oder einer Prüfung.
Besonders dann, wenn du die Regeln nicht kennst.
Nimm den Bildschirm, wenn die Person da ist.
Und wenn kein Drucker in der Nähe ist.
Das Bild kommt auf die Linie für die Unterschrift.
Dazu kommen Datum und Uhrzeit.
Ohne Bild bleibt die Linie leer.
Dann unterschreibt die Person von Hand.
Datenschutz
In der Vereins-Datei stehen viele Daten von jeder Person.
Name, Geburts-Datum und SV-Nummer.
Wohn-Adresse und IBAN.
Alle Einsatztage mit den Beträgen.
Hast du Unterschriften erfasst?
Dann stehen auch die Bilder darin.
Das sind persönliche Daten.
Sie brauchen besonderen Schutz.
In einer Sicherung stehen sie im Klartext.
Nach außen gehen nur die nötigen Angaben.
Das Finanz-Amt bekommt die Jahres-Summe für jede Person.
Dazu die SV-Nummer.
Oder Geburts-Datum und Adresse.
Das geht über ELDA.
Ein Förder-Geber bekommt nur die Abrechnungen für die Förderung.
Eine Steuer-Beratung bekommt, was sie für die Meldung braucht.
Sonst bekommt niemand die Daten.
Die Datei geht nur an die nächste Kassierin oder den nächsten Kassier.
Die zweite Seite vom Formular ist die Datenschutz-Information.
Sie ist für die Personen, die Geld bekommen.
Die App druckt sie mit.
Gib sie mit der Kopie weiter.
Der Verein hebt die Papiere 7 Jahre auf.
Danach darf er sie löschen.
Häufige Fehler
Jeden Monat der gleiche Betrag, aber keine Einsatztage.
Prüfer sehen darin ein festes Gehalt.
Trage jeden Tag einzeln ein.
Drucke das Formular mit dem Kalender.
Geld für Funktionäre oder Helfer, die keine Sport-Betreuer sind.
Für Obmann, Kassier, Platzwart oder Fahr-Dienst gibt es keine PRAE.
Für sie gibt es die Vereins-Richtlinien.
Oder die Freiwilligen-Pauschale.
Kilometer-Geld oder Tag-Geld zusätzlich zur PRAE.
Das geht beim selben Verein nicht.
Zahle die PRAE oder die Reise-Kosten als Geld.
Sach-Leistungen bleiben erlaubt.
Zum Beispiel ein Bahn-Ticket.
Die Abrechnung landet im Monat der Auszahlung.
Sie gehört aber in den Monat mit den Einsatztagen.
Sonst reißt die Grenze von 720 Euro.
Oder das Melde-Jahr stimmt nicht.
Lege die Abrechnung immer für den Monat mit dem Training an.
Die Erklärung über die Arbeit neben dem Beruf fehlt.
Oder sie ist alt.
Zum Beispiel nach dem Beginn der Pension.
Oder nach dem Verlust der Arbeit.
Lass sie vor der ersten Auszahlung unterschreiben.
Und nach jeder Änderung neu.
Die App warnt, solange kein Datum da ist.
Das L19 wird vergessen.
Oder es kommt zu spät.
Oder die SV-Nummer ist falsch.
Die Frist ist Ende Februar im nächsten Jahr.
Hältst du die Frist nicht ein?
Das kann bis zu 5.000 Euro Strafe kosten.
Die App prüft die SV-Nummer schon bei der Eingabe.
Die ZVR-Zahl wird mit 9 Ziffern gemeldet.
Dann lehnt ELDA die Meldung ab.
ELDA verlangt 10 Stellen.
Die App setzt die 0 davor.
Die Summen werden von Hand abgetippt.
Dann passen Abrechnungen und Meldung nicht zusammen.
Nimm die Jahres-Summe aus „Jahr und Meldung".
Das ist die Summe aus allen ausbezahlten Abrechnungen.
Bei einer Korrektur wird eine neue Referenz-Nummer vergeben.
Dann sind 2 Meldungen gleichzeitig aktiv.
Korrektur und Storno nehmen die gleiche Referenz-Nummer.
Das zuletzt gesendete L19 gilt.
Unterschriften fehlen.
Oder die Papiere sind nach ein paar Jahren weg.
Lass jedes Formular von beiden Seiten unterschreiben.
Leg es 7 Jahre ab.
Leg die ELDA-Protokolle dazu.
Beim Abtippen von Personen passieren Fehler.
Oder eine Person steht doppelt in der Liste.
Nimm besser „Aus CSV-Datei einlesen“ in der Personen-Liste.
Eine CSV-Datei ist eine einfache Tabelle.
Du wählst die Datei.
Du ordnest die Spalten zu.
Du siehst eine Vorschau.
Dann liest du die Daten ein.
Die App erkennt Personen am Vornamen und am Nachnamen.
Gibt es auf beiden Seiten ein Geburts-Datum?
Dann prüft die App auch das Geburts-Datum.
Du wählst, was mit bekannten Personen passiert.
Ergänzen füllt nur leere Felder.
Überschreiben ersetzt die Felder.
Überspringen legt nur neue Personen an.
Gelöscht wird nichts.
Zeilen ohne Vornamen oder Nachnamen bleiben liegen.
Sie stehen im Bericht am Ende.
Jede Abrechnung wird einzeln gedruckt.
Am Ende fehlt eine Erklärung.
Das geht einfacher.
In der Monats-Liste gibt es „Alle drucken“.
Damit druckst du für jede Person das Formular.
Dazu kommt die Datenschutz-Seite.
Die Beilage kommt nur dazu, wenn sie nötig ist.
Abrechnungen mit Fehlern druckt die App nicht.
Sie nennt dir dann die Namen.
In der Personen-Liste gibt es „Erklärungen drucken“.
Das druckt die Erklärung für alle aktiven Personen ohne Unterschrift.
Im Bereich „Jahr und Meldung“ gibt es „Jahres-Übersicht als CSV-Datei“.
Diese Tabelle ist für die Steuer-Beratung.
Und für die Abrechnung von Förderungen.

Was die App nicht kann
Die App führt kein Lohn-Konto.
Sie macht auch kein L16.
Zahlst du mehr als 120 Euro am Tag?
Oder mehr als 720 Euro im Monat?
Zahlst du Prämien?
Rechnest du mit einer Person mit Dienst-Vertrag ab?
Dann brauchst du ein Lohn-Programm.
Vielleicht auch eine Anmeldung bei der ÖGK.
Die Freiwilligen-Pauschale rechnet die App nicht ab.
Sie merkt sich nur, ob es im selben Monat eine andere Pauschale gab.
Dann warnt sie dich.
Für Förderungen druckt die App die Abrechnungen.
Sie druckt auch die Beilage mit den Verwendungs-Zwecken.
Die Förder-Abrechnung selbst macht sie nicht.
Sie zeigt keine Summen über mehrere Vereine.
Denn jeder Verein ist eine eigene Datei.
Jeder Verein rechnet für sich.
Die Grenze über alle Vereine klärt die Person beim Finanz-Amt.
Die App lädt nichts zu ELDA hoch.
Die App macht nur die Dateien.
Das Hochladen machst du selbst in ELDA.
Erst die Protokoll-Nummer von ELDA ist der Beweis.
Bei den Ländern prüft die App nur 2 Groß-Buchstaben.
Ob es das Land wirklich gibt, prüft ELDA.
Das L19 auf Papier ist nur eine Ausnahme.
Es gilt für Vereine ohne Zugang zu ELDA.
Auf Papier gilt die frühere Frist: Ende Jänner im nächsten Jahr.
Normal ist die Meldung über den Computer.
Über diese App
Du benutzt den PRAE-Assistenten in der Fassung 1.0.
Stand: 2026-09-25.
Die App hat die MIT-Lizenz.
Den Text der Lizenz findest du weiter unten in dieser Hilfe.
Der PRAE-Assistent kommt von hajime.at.
Dort ist er zu Hause.
Du hast eine Rückmeldung oder einen Wunsch?
Du hast einen Fehler gefunden?
Die Adresse steht auf hajime.at.
Schreib uns, wenn ein Hinweis falsch ist.
Schreib uns auch, wenn eine Regel fehlt.
Quellen
- Leitfaden vom BMF zur Sportler-Begünstigung, 2. Auflage, Oktober 2023
- PRAE-FAQ von Sport Austria, mit BMF und ÖGK, 2023
- Formular „Aufzeichnung über Einsätze" von Sport Austria, 10/2023
- Formular L19 vom BMF
- ELDA, Beschreibung für die L19-Daten
- SPORTUNION, Anleitung für die PRAE-Meldung 2025
Lizenztext (MIT), im englischen Original
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