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Bildschirmfoto einfügen, das Wichtige markieren, Namen unkenntlich machen, auf Wunsch mit Rand und Fensterrahmen vorzeigbar machen, kopieren. Aus bis zu sechs Bildern wird eine nummerierte Anleitung — und alles bleibt dabei auf deinem Gerät.

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Keine Anmeldung. Keine Werbung. Kein Tracking. Wer mag, kann das Projekt freiwillig unterstützen.

Was ist das?

Ein Bildschirmfoto ist schnell gemacht, und dann fehlt genau das, worum es geht: ein Pfeil auf den Knopf, eine Nummer je Schritt, ein Balken über dem Namen, der niemanden etwas angeht. Dieses Werkzeug macht das im Browser, in zehn Sekunden — und wer das Bild in einen Newsletter, eine Präsentation oder auf Instagram stellen will, legt mit einem Klick Rand, Hintergrund und Fensterrahmen darum.

Wenn ein Bild nicht reicht, werden mehrere daraus: Bis zu sechs Bildschirmfotos lassen sich als Schritte aneinanderhängen, jedes mit eigenen Markierungen und einer Zeile Text. Am Ende steht ein einziges langes Bild — die Schritte untereinander, über jedem ein Nummernkreis und die Zeile dazu —, das sich kopieren, sichern oder teilen lässt wie jedes andere.

Der Unterschied zu den üblichen Diensten: Das Bild wird nicht hochgeladen. Es wird im Browser geöffnet, dort bearbeitet und von dort in die Zwischenablage kopiert — es gibt keinen Server, auf dem es landen könnte, auch keinen von hajime.at. Gerade bei Bildschirmfotos ist das mehr als eine Formalie: Auf ihnen steht oft mehr, als man beim Abschicken bedenkt.

So funktioniert es

  1. Bild hereinholen: mit ⌘V oder Strg+V einfügen, ins Fenster ziehen, eine Datei wählen — oder am Rechner mit der Taste K gleich den Bildschirm aufnehmen. Nach der Aufnahme ist der Zuschnitt schon offen: Bereich aufziehen, Enter.
  2. Eine Anleitung daraus machen, wenn mehrere Bilder zusammengehören: Liegt schon ein Bild da, fragt die App beim nächsten, ob es ersetzen oder als Schritt anhängen soll. Unter der Bühne stehen dann die Schritte als Miniaturen — dort lassen sie sich umordnen und löschen, darunter läuft die Textzeile zum offenen Schritt.
  3. Markieren: Pfeil, Linie, Rechteck, Ellipse, Stift, Text und nummerierte Kreise für Anleitungen. Der Marker hebt Text hervor wie ein Leuchtstift, der Scheinwerfer dunkelt alles ab außer dem Bereich, auf den es ankommt.
  4. Verbergen, was nicht hingehört: einen Bereich verpixeln oder weichzeichnen.
  5. Aufhübschen, wenn das Bild gezeigt werden soll: Rand, Hintergrund als Farbe, Verlauf oder unscharf vergrößertes Bild, abgerundete Ecken, Schatten, ein Fensterrahmen wie am Mac oder am iPhone, und ein Seitenverhältnis für soziale Netze. Die Vorschau zeigt sofort das fertige Bild.
  6. Kopieren und in Mail, Chat oder ein Dokument einfügen — oder sichern als PNG, JPG oder WebP, am Handy über das Teilen-Menü weitergeben. Ab dem zweiten Schritt entscheidet Umfang, ob die ganze Anleitung hinausgeht oder nur der offene Schritt.

Das Aufhübschen verändert das Bild selbst nicht: Es ist eine Einstellung für die Ausgabe, jederzeit wieder abschaltbar. Wer einen Stil öfter braucht, legt ihn als Vorlage ab — drei sind schon da: Newsletter, Instagram und Schlicht. Der Stil gilt der ganzen Anleitung, nicht dem einzelnen Schritt.

Für wen ist es?

Für alle, die etwas zeigen wollen, statt es zu beschreiben: „Hier klickst du“ mit einem Pfeil ist kürzer als drei Sätze.

Im Verein für Anleitungen an die Mitglieder — „so meldest du dich an“ in vier Bildern statt in vier Absätzen —, im Training für die markierte Turnierliste, zu Hause für die Fehlermeldung an den Support, dort mit dem eigenen Namen unter einem Pixelbalken. Und für alle, die Bilder für Newsletter, Präsentationen oder soziale Netze brauchen und dafür kein Grafikprogramm öffnen wollen.

Umfang

Was es nicht kann

Damit niemand darauf wartet: keine Bildbearbeitung — keine Filter, keine Farbkorrektur, keine Ebenen. Keine eigenen Hintergrundbilder, kein Wasserzeichen. Keine Bildschirmaufnahme als Video und keine ganze, scrollende Seite in einem Stück — das kann nur eine Browser-Erweiterung. Keine Texterkennung. Und kein Teilen über einen Link: Dafür bräuchte es einen Server, auf dem das Bild liegt — genau den soll es hier nicht geben.

Auch die Anleitung hat ihre Grenzen: sechs Schritte, eine Zeile Text je Schritt, keine Zwischenüberschriften, kein Umordnen mit der Maus — die Reihenfolge ändern zwei Knöpfe an jeder Miniatur, damit es auch mit der Tastatur geht.

Vorgesehen, aber noch nicht da: die Anleitung als PDF mit einer Seite je Schritt.

Datenschutz und Technik

Läuft vollständig im Browser, als eine einzige Seite. Das Bild wird auf deinem Gerät verarbeitet und nirgendwohin übertragen — kein Konto, keine Anmeldung, keine Werbung, kein Tracking, keine fremden Bibliotheken. Über das Teilen-Menü lässt sich das Werkzeug auf den Home-Bildschirm legen; danach funktioniert es auch ohne Internetverbindung.

Damit ein geschlossener Tab nichts kostet, legt die App während der Arbeit alle 30 Sekunden einen Entwurf im Browser ab — alle Schritte mit Bild, Markierungen und Text, dazu den Stil; beim nächsten Öffnen holt Letzten Entwurf öffnen sie zurück. Der Entwurf verlässt das Gerät nicht. Verwerfen oder Entwurf löschen unter Einstellungen entfernt ihn — auf einem Rechner, den auch andere benutzen, lohnt das. Vorlagen und der zuletzt benutzte Stil bleiben ebenfalls im Browser.

Sechs Bildschirmfotos können den Platz im Browser sprengen. Passiert das, sagt die App es und arbeitet weiter — nur gesichert wird dann nicht mehr.

Was der Browser nicht kann, blendet die Oberfläche aus, statt es als Fehler zu zeigen: Den Bildschirm aufnehmen geht am Rechner, nicht am iPhone; das Teilen-Menü gibt es am Handy und in Safari, nicht in Firefox.

Häufige Fragen

Wird mein Bild irgendwohin hochgeladen?

Nein. Es gibt keinen Server, der es annehmen könnte — die Seite lädt nichts nach und sendet nichts. Das Bild liegt nur in deinem Browser; damit nichts verloren geht, sichert die App es während der Arbeit als Entwurf auf dem Gerät.

Lässt sich das Verpixelte wieder sichtbar machen?

Im fertigen Bild nicht. Verpixeln und Weichzeichnen werden beim Kopieren und Sichern fest in die Bildpunkte geschrieben. Das gilt auch für den unscharfen Hintergrund beim Aufhübschen: Er entsteht aus dem schon unkenntlich gemachten Bild, nie aus dem Original.

Verändert das Aufhübschen mein Bild?

Nein. Rand, Hintergrund, Rahmen und Seitenverhältnis sind Einstellungen für die Ausgabe. Ein Schalter entscheidet, ob sie beim Kopieren und Sichern angewendet werden; das Bild und die Markierungen darunter bleiben unverändert.

Wie mache ich aus mehreren Bildern eine Anleitung?

Das erste Bild wie immer hereinholen und beschriften. Beim zweiten fragt die App, ob es das erste ersetzen oder als Schritt anhängen soll — mit „anhängen“ beginnt die Anleitung. So weiter bis zu sechs Schritten; jeder Schritt hat sein eigenes Bild, seine eigenen Markierungen und darunter eine Zeile Text („Auf Anmelden tippen“). Zum Schluss steht bei Kopieren, Sichern und Teilen der Umfang auf „Ganze Anleitung“: Daraus wird ein langes Bild mit allen Schritten untereinander, über jedem eine Nummer und der Text. Die Datei heißt „Anleitung“ mit Datum.

Funktioniert es am Handy?

Ja: Bild aus den Fotos wählen oder einfügen, beschriften, aufhübschen, über das Teilen-Menü weitergeben. Auch die Anleitung geht dort: Die Schrittleiste sitzt zwischen Bild und Werkzeugen, die Einstellungen fürs Aufhübschen liegen als aufklappbares Blatt am unteren Rand. Nur den Bildschirm aufnehmen kann der Browser am Handy nicht — das geht am Rechner.

Womit mache ich überhaupt ein Bildschirmfoto?

Am Mac mit ⌃⌘⇧4 — mit der Strg-Taste landet es gleich in der Zwischenablage und lässt sich hier einfügen. Unter Windows mit Windows+Umschalt+S. Oder direkt hier: Taste K nimmt den Bildschirm auf; wähle dabei am besten ein Fenster oder einen Tab, beim ganzen Bildschirm ist das Browserfenster mit im Bild.

Komme ich mit einer Tastenkombination direkt in die App?

Am Mac ja, über die Kurzbefehle-App. Ein Kurzbefehl mit der Aktion „Shell-Skript ausführen“ nimmt einen Bereich auf und öffnet die App in Chrome, die das Bild nach einmaligem Zulassen sofort einfügt. Die genaue Zeile steht in der App unter Einstellungen. Safari liest die Zwischenablage nicht von selbst — dort ist es ein ⌘V mehr. Eine Webseite allein kann keine systemweite Tastenkombination belegen.

Kann ich später weiterarbeiten?

Ja. Der Entwurf wird während der Arbeit von selbst gesichert, beim nächsten Öffnen holt Letzten Entwurf öffnen alle Schritte mit Bildern, Markierungen, Texten und Stil zurück. Ein Entwurf aus einer früheren Fassung, der nur ein Bild enthält, öffnet sich als Anleitung mit einem Schritt — es geht nichts verloren. Wer die Browserdaten löscht, verliert Entwurf und Vorlagen; Safari räumt den Speicher einer Seite ohnehin nach sieben Tagen ohne Besuch weg.

Bleibt das Bild auf dem Rechner zurück?

Als Entwurf im Browser, ja — bis du verwirfst oder unter Einstellungen Entwurf löschen wählst. Bei einer Anleitung hängen alle Schritte mit darin. Auf einem fremden oder gemeinsam genutzten Rechner gehört das zum Schluss dazu, gerade bei Bildern mit Namen oder Kontodaten.

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Wenn dir etwas auffällt — ein Fehler, ein Vorschlag, oder ein Werkzeug, das es hier noch nicht gibt — schreib mir. Ich freue mich über jede Rückmeldung, komme aber nicht immer gleich zum Antworten.

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